Das, was Emilia Fester sagt!

Wir solidarisieren uns mit Emilia Fester, stellvertretend für die vielen jungen Menschen, deren Engagement und politische Mitsprache schlecht gemacht werden. Die sich immer wieder anhören müssen, wie unpolitisch sie ja sind. Aber wenn sie sich einbringen wollen, werden ihnen meist Steine in den Weg gelegt.

„Diese jungen Leute! Die sollen erst einmal richtig arbeiten!“ Solche und andere Sprüche müssen sich viele junge Politiker*innen anhören, dabei spielt es keine Rolle ob die adressierte Person im Stadtrat oder Bundestag sitzt. Wenn man nicht die scheinbar wichtigen 20 Jahre Berufserfahrung oder die gefühlten 100 Jahre Lebensweisheit besitzt, sollen junge Engagierte still sein und am besten keine Widerworte von sich geben. Man wird als volljährige Person zum Kind erklärt und wie unmündig behandelt, auch trotz abgeschlossener Berufsausbildung oder Studium.

Das aktuellste Beispiel von Altersdiskriminierung bei Jungpolitiker*innen, sind die persönlichen Angriffe auf die junge Bundestagsabgeordnete Emilia Fester von Bündnis 90/ Die Grünen. Sie wird wegen ihrer 23 Lebensjahre in der digitalen und analogen Öffentlichkeit als „Göre“ bezeichnet. Dabei spricht sie einfach nur das aus, was viele junge Menschen denken und zeigt zu recht auf diejenigen, die sich mitschuldig machen, durch ihre Impfverweigerung die Freiheit einer ganzen Generation.

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