Henrike Heierberg

stellvertretende Landesvorsitzende

Geburtsjahr: 1991
Kreis-/Stadtverband: KV Wittenberg
Tätigkeit/Beschäftigung/Beruf: Projektleiterin in einem Think-Tank

Persönliches:
Wenn ich nicht gerade auf einer Juso-Sitzung bin, dann…
… erfreue ich mich an den Begegnungen mit fremden und bekannten Gesichtern. Gerne draußen in Bewegung oder aber auch in gemütlicher Runde. Zusammen Spaß haben steht dabei sicher an erster Stelle, ist aber auch dicht gefolgt von dem Bestreben, die Welt zu retten 😉

Gibt es für dich einen Lieblingsfilm oder eine Lieblingsserie?
Ne, denn dafür nehme ich mir nicht genügend Zeit. TED-Talks finde ich allerdings immer ganz inspirierend. Das sind online abrufbare Präsentationen. Innerhalb von wenigen Minuten werden Ideen vorgestellt, die die Welt verändern könnten.

Welches Buch kannst du empfehlen?
Das Gesichtsbuch. Ich verbringe viel Zeit damit, mich auf Facebook zu bewegen. Empfehlen kann ich es, weil ich davon überzeugt bin, dass es eine ziemlich gute Informationsquelle sein kann. Sämtliche (seriöse) Nachrichtenseiten gehören dazu. Sie halten mich darüber auf dem Laufenden, was sich in der Welt bewegt. Vorwärts und rückwärts.
Gleichzeitig muss man sich dessen bewusst sein, dass man sich in einer Blase bewegt. Es ist also auch wichtig, den Blick nach außen offen zu halten, finde ich.

Katze, Hund oder etwas ganz anderes?
Hund, weil er einen raus in die Natur bringt und so mitfühlend sein kann.

Wie möchtest du in 50 Jahren – du hast dann die Grenze zur AG 60 plus definitiv überschritten – auf die Arbeit der Jusos zurückblicken?
War das eine geniale Zeit! Wir haben inhaltliche Impulse gesetzt, die noch heute nachwirken und ich habe Leute kennengelernt, Freundschaften geschlossen, auf die ich bis jetzt bauen kann!

Politisches:
Wie bist du zu den Jusos gekommen?
Ich war neu in Wittenberg. Auf der Suche nach Leuten, die „like-minded“ sind, traf ich auf die SPD. Die Jusos waren zu diesem Zeitpunkt leider fast nicht existent. Sie brauchten einen Neustart. Dieser Herausforderung stellte ich mich. Super unterstützt habe ich mich dabei durch den Kreis- und Ortsvorstand gefühlt.

Welche Dinge fallen dir spontan auf die Frage ein, was in Sachsen-Anhalt geändert werden muss? 
Verbessert werden muss einiges in der Bildungspolitik. Nur wenn wir diese nachhaltig aufbauen, können wir unser Land zukunftsfähig gestalten. Wir brauchen Personen mit Köpfchen und Willen. Innovationen sind gefragt. Doch es ist ein längerer Prozess, sich diese heranzuziehen. Deshalb müssen wir schon heute ein gutes Bildungssystem aufbauen, damit wir morgen eben jene Leute mit Herz und Verstand haben.
Daneben halte ich es für super wichtig, vermehrt Integrationspolitik zu betreiben. Ich freue mich, dass unser Land Menschen Asyl gewährt. Zum einen muss die allgemeine Akzeptanz dessen aber noch verbessert werden und zum anderen muss den Zugezogenen auch eine Möglichkeit gegeben werden, sich tatsächlich hier ein neues Leben mit gesellschaftlicher Integration aufzubauen.

…und was soll so bleiben?
Die Heterogenität des Landes. Ich genieße es, sowohl die Großstädte zu besuchen als auch mein Leben in den ländlicheren Regionen zu gestalten. Insbesondere die UNESCO-Weltkulturerbestätten stellen auch einen entscheidenden Wert für mich dar. Liegt vermutlich an der Region, in der ich lebe. In unserem Bundestagswahlkreis sind es alleine drei: das Bauhaus in Dessau-Roßlau, das Gartenreich Dessau-Wörtlitz und die vielen Wittenberger Welterbestätten.

Was zählt zu deinen Zielen im Juso-Landesvorstand?
Wenn ich in einigen Jahren rausgehe und das Gefühl habe, die ländlichen Regionen gestärkt zu haben, bin ich glücklich.

Was war dein bisher schönstes Erlebnis bei den Jusos?
Die Wahrnehmung eines Gemeinschaftsgefühls. Egal, wo ich Jusos treffe, ob auf einem Seminar irgendwo in Deutschland, einer Sitzung im Land oder in einem mir bis dato unbekannten Stadtverband, ich habe gleich das Gefühl dazuzugehören.

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