Rassismus entgegentreten – Everybody’s welcome!

Am 22. März 2015 riefen Rechtsextreme zu einem Aufmarsch unter dem Motto „Sicher leben – Asylflut stoppen“ im Hallenser Stadtteil Silberhöhe auf.
Um dem braunen Spuk entgegenzutreten, organisierte das Bündnis „Halle gegen Rechts“ an diesem Tag mehrere Gegenaktionen um Flagge gegen Fremdenhass und Rassismus zu zeigen. Zirka 400 Personen stellten sich dem rechten Aufmarsch, dessen Teilnehmer nach Angaben der Rechtsextremen auch aus Sachsen und Thüringen herbei geholt wurden, entschlossen entgegen.

„Der Aufmarsch wurde maßgeblich von der rechtsextremen Brigade Halle und der Partei Die Rechte organisiert“, so Franca Meye, Koordinatorin des Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus der Jusos Sachsen-Anhalt.. „Dies und Sprechchöre zeigen uns, dass es sich nicht um selbsternannte ‚besorgte Bürger‘ sondern ganz eindeutig um Rechtsextreme handelt, egal ob sie nun aus Halle oder von außerhalb kommen“, so Meye weiter.
Silberhoehe_2015_03_22_2 Den an der vom Bündnis „Halle gegen Rechts“ organisierten Gegenveranstaltung teilnehmenden Menschen gelang es den geplanten Startpunkt der Rechten zu blockieren. Diese konnten sich aber auf dem nahe gelegenen Parkplatz eines Supermarktes sammeln und mit ihren etwas über 100 Teilnehmern durch weiträumige Abschottung seitens der Polizei mit starker zeitlicher Verzögerung auf einer alternativen Route marschieren.
Die Jusos Sachsen-Anhalt werden sich auch weiterhin für eine weltoffene und tolerante Gesellschaft einsetzen und Aufmärschen sowie den damit verbundenen gesellschaftlichen und politischen Ansichten entschieden die Stirn bieten.Silberhoehe_2015_03_22_1

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