Jusos sehen sich in Kritik an Möllring bestätigt

Sachsen-Anhalt Wissenschaftsminister erneut Letzter beim Ranking

Die Jusos Sachsen-Anhalt sehen sich durch den letzten Platz für Wissenschaftsminister Möllring im Ranking des Deutschen Hochschulverbandes bestätigt und erneuern ihre Kritik an seinem Kürzungskurs.

„Das Herr Möllring erneut den letzten Platz im bundesweiten Ranking der Wissenschaftsministerinnen und –minister einnimmt ist wenig überraschend, aber traurig für Sachsen-Anhalt.“ so Uwe Heinecke, Landeskoordinator der Juso-Hochschulgruppen.

Der Deutsche Hochschulverband, der zum sechsten Mal die Ministerinnen und Minister bewertet hat, ordnete Minister Möllring erneut die “rote Laterne” zu. Damit ist er nun seit seiner ersten Teilnahme durchweg Letzter. Zwar hat er sich leicht in den Noten und im Ranking verbessert, letzteres liegt jedoch daran das dieses Jahr ein Bundesland weniger im Ranking auftaucht. Ob bei einer Veränderung von 5,07 auf 4,92 tatsächlich von einer Steigerung gesprochen werden kann, ist aus Sicht der Jusos zudem mindestens zweifelhaft.

Heinecke kommentiert hierzu: „Herr Möllring sollte seine Strategie überdenken, wenn er diesen doch sehr unrühmlichen letzten Platz verlassen möchte und Hochschulpolitik machen, die sich an den Bedürfnissen der Hochschulen und der dortigen Studierenden orientiert.“

“Eine von uns seit langem geforderte Erhöhung der Grundfinanzierung würde sowohl den Studierenden vor Ort als auch dem Minister im Ranking helfen. Diese Chance hätte er unter anderem im Zuge der BAföG-Gelder gehabt.“ so Heinecke weiter. “Ein Eingriff in die Hochschulautonomie mit dem der Herr Möllring ja immer mal wieder gern kokettiert, wäre erst recht nicht förderlich für das nächste Ranking.” so Uwe Heinecke abschließend.

Die im Hochschulstrukturplan von Minister Möllring formulierten Ziele, wie die Beibehaltung und wenn möglich noch der Ausbau eines positiven Wanderungssaldos von Studierenden aus den alten Bundesländern, die geforderte höhere Internationalisierung der Hochschullandschaft in Sachsen-Anhalt, oder ganz generell eine Verbesserung der Leistung in Lehre und Forschung sowie der Weiterbildung, werden ohne eine schnelle und konsequente Kursänderung meilenweit verfehlt werden.

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