Jusos Sachsen-Anhalt unterstützen friedlichen Protest

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„Für uns Jusos ist der wissenschaftliche Diskurs, auch über schwierige Themen, selbstverständlich ein hohes Gut. Diesem würden wir uns auch nie verweigern. Der AfD-nahen Hochschulgruppe ging es bei ihrer Veranstaltung, aber nicht um einen solchen Diskurs und eine konstruktive Debatte, sondern um Provokation und Polarisierung. Das lehnen wir ab“, so Tina Rosner, Landeschefin der Jusos Sachsen-Anhalt.

Für die Jusos Sachsen-Anhalt sind die friedlichen Proteste einer vielfältigen Gruppe an Studierenden Zeichen von Haltung und Engagement für Gleichberechtigung und nicht der Diskursverweigerung. Die Veranstaltung war weder mit Diskussion noch mit kontroversen Gesprächspartnern angekündigt und bereits im Aufruf provozierend. „Dass die Studierenden der Förderung von Diskriminierung keinen Raum geben wollten, finden wir nachvollziehbar und unterstützen jede Form der friedlichen Unmutsäußerung. Dies schließt einen Böllerwurf oder Gewalt beider Seiten nicht ein“, stellt Rosner klar.

Die ersten Videoberichte lassen vermuten, dass entgegen der Darstellung Seitens der AfD, die Rangeleien  aus dem Umfeld der AfD und den mitgebrachten  Identitären ausging.

Wieder einmal hat die AfD im Rahmen der Veranstaltung gezeigt, dass ihre Basis an den Hochschulen sehr gering und teils gewaltbereit ist. Für die Jusos heißt dies, sich auch weiterhin konsequent gegen jegliche Form von Diskriminierung einzusetzen und Haltung zu zeigen.

 

 

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