Henner Will, Jörg Rehbaum, Sascha Mehlau, Richard Nagel, Philip Friese, Steven Letzner und Karl-Henz Schuster Arbeit und Wirtschaft Nutzfahrzeug-Service Burg Träger des Juso-Ausbildungspreis 2010

Die Nutzfahrzeug-Service Burg GmbH ist mit dem Juso-Ausbildungspreis 2010 ausgezeichnet worden. Der Preis würdigt herausragendes Engagement in der Ausbildung. Am 4. August übergaben der Bürgermeister der Stadt Burg, Jörg Rehbaum, Vertreter des Juso-Landesverbandes und des Landesarbeitskreises Ökonomie und Ökologie den Preis an den Geschäftsführer und die Auszubildenden der Nutzfahrzeug-Service Burg GmbH.

Ihre Entscheidung begründete die Jury der Jusos, bestehend aus Vertretern des Landesvorstandes und des Arbeitskreises wie folgt: Eine weit über dem gesamtdeutschen Schnitt liegende Ausbildungsquote, die offensichtliche Förderung der Azubis – sei es bei Auslandsaufenthalten, Weiterbildung oder dem Preis des „besten Auszubildenden“ sowie die Möglichkeit, nach der Ausbildung weiterbeschäftigt zu werden und schließlich das außerordentlich positive Feedback der Auszubildenden seien ausschlaggebend gewesen. Henner Will, Koordinator des Landesarbeitskreises: „Unserer Einschätzung nach stellt sich die Nutzfahrzeug-Service Burg GmbH in höchstem Maße der betrieblichen Verantwortung, junge Menschen zu qualifizieren und beugt damit hervorragend wirtschaftlich und arbeitsplatzbedingter Abwanderung vor.“

Der Bürgermeister der Stadt Burg, Jörg Rehbaum, freute sich sichtlich über die Auszeichnung. „Es ist gut, dass ein Mittelständler aus unserer Stadt mit diesem Preis ausgezeichnet wird und sich gegen die Konkurrenz aus dem gesamten Land durchsetzen konnte.“ Dies spreche für die Qualität des Unternehmens und seiner Ausbildung. Zudem sei die hohe Auszubildendenquote mit je nach Jahr zwischen 12 und 20 % sehr beeindruckend, so Rehbaum weiter.

Veröffentlicht am 25.08.2010

 

Soziales Jusos begrüßen Urteil des Bundesverfassungsgerichts:

Benachteiligung von eingetragenen Lebenspartnerschaften bei Erbrecht verfassungswidrig

Der Juso-Landesverband begrüßt den veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe, mit dem die steuerliche Ungleichbehandlung von homosexuellen Lebenspartner_innen in eingetragenen Lebenspartnerschaften gegenüber Ehepaaren für verfassungswidrig erklärt wird.

Wie der Erste Senat ausführte verstößt die bisherige Praxis, Erben beim persönlichen Freibetrag und beim Steuersatz schlechter zu stellen, gegen den allgemeinen Gleichheitssatz nach Artikel 3 Absatz 1 des Grundgesetzes und ist daher nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Auch der besondere staatliche Schutz unter dem Ehe und Familie stehen könne allein keine Benachteiligung rechtfertigt, da Lebenspartner_innen wie Eheleute in einer auf Dauer angelegten, rechtlich verfestigten Partnerschaft“ lebten, so das Gericht.

Veröffentlicht am 19.08.2010

 

Die Gewählten: (v.l.) Alexander Kölling, Martin Berlin, Christian Böhme, Sarah Schulze, Marcus Turrè und Patrick Wanzek. Wahlen Marcus Turrè bleibt Vorsitzender des Juso-Landesausschusses

Am vorigen Freitag versammelten sich der Juso-Landesausschuss und der Juso-Landesvorstand von Sachsen-Anhalt zu einer gemeinsamen Sitzung im Magdeburger Ernst Reuter-Haus, die Parteizentrale des hiesigen SPD-Landesverbandes. Neben der Wahl eines neuen Vorsitzenden des versammelten Gremiums standen auch die einzelnen Wahlen der Koordinatoren der vier Juso-Landesarbeitskreise (LAKs) auf der Tagesordnung der 40 anwesenden Jusos.

Marcus Turrè, bisheriger Vorsitzender des Landesauschusses und aus dem Saalekreis stammend, kandidierte als einziger Bewerber für das Amt erneut und erhielt 92,3 % der Stimmen der einzelnen Vertreter der Juso-Kreis- und Stadtverbände. Als sein Stellvertreter steht ihm für die kommende Legislatur der Wittenberger Alexander Kölling zur Seite. Der Landesausschuss ist neben der einmal jährlich stattfindenden Landesdelegiertenkonferenz das größte beschlussfähige Organ des Juso-Landesverbandes.

Anschließend wurden Sarah Schulze als Koordinatorin für den LAK „Gleichstellung und Zukunft“ und Christian Böhme als Koordinator für den LAK „Ökonomie und Ökologie“ gewählt. Darüber hinaus wird in Zukunft Patrick Wanzek die Arbeit des LAK „Bildung und Soziales“ leiten. Den LAK „Gegen Rechtsextremismus“ übernimmt Martin Berlin.

Veröffentlicht am 14.08.2010

 

Justiz und Inneres Jusos kritisieren Kreisentscheidung gegen die Aktion "Noteingang"

An der Berufsschule "Conrad Tack" in Burg im Jerichower Land sollte vor kurzem ein Schild der Aktion "Noteingang" angebracht werden. Die Aktion soll die Schule als Zufluchtsort für Opfer rassistischer Gewalt ausweisen und zudem ein Zeichen für Menschlichkeit setzen. Der Schulträger, der Landkreis Jerichower Land, untersagte die Anbringung des Schildes. In einer ersten Reaktion begründete die Kreisverwaltung ihre Entscheidung mit der Wahrung der politischen Neutralität der Schule. Des weiteren ließ der Landkreis laut Mitteldeutscher Zeitung verkünden, dass man ein negatives Stadtimage fürchte.

"Die Schule wollte ein Zeichen gegen rechtsextreme und rassistische Gewalt setzen und Hilfe für deren Opfer ausweisen. Dies zu verbieten stößt auf Unverständnis", so Steven Letzner, stellvertretender Landesvorsitzender der Jungsozialisten Sachsen-Anhalt: "Schulen, und ihre Akteure, sollten gerade ermutigt werden etwas gegen derartige Gewalt zu tun und offen zu bekennen: ‚Hier und in der Stadt hat Rassismus keine Chance‘. Der Landkreis sollte die Schule in ihrem zivilgesellschaftlichen Engagement eher unterstützen, anstatt zu behindern."

Die Jusos fordern den Landkreis auf, seine Entscheidung zurückzuziehen. Zudem begrüßen sie die Entscheidung des Innenministers den Vorgang kommunalrechtlich prüfen zu lassen.

Veröffentlicht am 12.08.2010

 

Veranstaltungen Jusos aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen diskutieren auf dem zweiten Harzer Kongress

Bereits zum zweiten Mal trafen sich Jusos aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, um sich in Wernigerode gemeinsam über verschiedenste politische Themen auszutauschen. Den Anfang machte eine Diskussion mit dem Finanzminister Sachsen-Anhalts und Spitzenkandidat der SPD für die kommende Landtagswahl, Jens Bullerjahn, zum Thema Entschuldungsmöglichkeiten von Kommunen. Das Konzept der Teilentschuldung findet laut Bullerjahn bei den Kommunen in Sachsen-Anhalt großen Anklang und wurde auch von den Kongress-Teilnehmern weitgehend positiv diskutiert.

Am folgenden Kongress-Tag stellte Andreas Steppuhn den Jusos das Konzept der Sozialen Bürgerarbeit vor. Unter dem Prinzip „Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren“ sollen Angebote für Langzeitarbeitslose geschaffen werden, gemeinwohlorientierte Arbeit auf freiwilliger Basis und vor allem mit angemessenen Löhnen auszuüben. Die Soziale Bürgerarbeit soll unter Einbeziehung von Sozialverbänden, Kommunen und anderen an einem Runden Tisch weiterentwickelt werden.

Veröffentlicht am 10.08.2010

 

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Jens Bullerjahn

 

 

Termine | Veranstaltungen

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07.09.2010, 18:00 Uhr Konstituierung der Landesarbeitskreise "Gleichstellung und Zukunft" sowie "Gegen Rechtsextremismus"

11.09.2010, 11:00 Uhr - 18:00 Uhr Christopher Street Day in Halle
In diesem Jahr wird der Christopher Street Day in Halle unter dem Motto "Bildung für Vielfalt" auf dem Marktplatz in …

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