„Augen auf, Kopf einschalten – die Lösung heißt Menschlichkeit“

Ergebnisse der Juso-Landesdelegiertenkonferenz 2015 in Magdeburg

Jusos positionieren sich zu Gleichstellung, Asylpolitik und Vorratsdatenspeicherung – klare Abgrenzung zur CDU

Vom 27. bis 28. Juni 2015 fand in der Magdeburger Stadthalle die Landesdelegiertenkonferenz der Jusos Sachsen-Anhalt statt. Die 60 Delegierten und zahlreichen Gäste beschäftigten sich dabei mit rund 50 Anträgen und diskutierten mit Besuchern wie SPD-Spitzenkandidatin und Vorsitzenden Katrin Budde, dem Landesvorsitzenden von B’90.Die Grünen Sachsen-Anhalt, Sebastian Lüdecke, sowie Burkhard Lischka, MdB, und Dr. Lutz Trümper, Magdeburger Oberbürgermeister, kontrovers und engagiert.

„Mit vielfältigen Beschlüssen zu Themen wie der, Gleichstellung, Prävention gegen Rechtsextremismus, sowie einer klaren Positionierung zur Asylpolitik haben wir eindeutige Zeichen gesetzt. Wir bekennen uns mit diesen Beschlüssen zu unseren Werten wie Internationalismus, Freiheit, und Solidarität. Dies gilt für uns insbesondere auch bei der Solidarität mit den Menschen in Griechenland. Daran kann auch der Wunsch eines SPD-Bundesvorsitzenden nach anderen Prioritäten nichts ändern.“ so Tina Rosner, Landesvorsitzende der Jusos Sachsen-Anhalt.

Eindeutig positioniert haben sich die Jusos auch zur Aufstellung der Liste für die Landtagswahl 2016. „Für uns ist klar, dass wir eine abwechselnd mit Frauen und Männern besetzte Liste wollen. Die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für die Landtagswahl sind allesamt kompetent und interessant, daher ist es für uns selbstverständlich, Frauen und Männer auch gleichgestellt zu behandeln. Dies heißt für uns eine abwechselnd besetzte Liste.“, so Rosner weiter.

Hierfür erhielten die Jusos auch die klare und engagierte Unterstützung der SPD-Chefin Katrin Budde. Rosner kommentiert die Äußerung Buddes mit den Worten: „Wir freuen uns, über das klare Signal. Katrin Budde steht hier eindeutig hinter unserem Beschluss. Daran werden wir uns, wenn es um die Liste geht, natürlich erinnern.“

Erneut wurde zudem deutlich, dass der Unterschied zwischen den Positionen der CDU und den Jusos von großer Deutlichkeit ist. „Wir haben unter anderem beschlossen, dass wir die Bundesratsinitiative zur Ehe für alle unterstützen und hier eine offene Abstimmung ohne Fraktions- oder Koalitionsbindung im Bundestag fordern. Auch mit anderen Beschlüssen haben wir klar gemacht, in welche Richtung wir Gesellschaft gestalten wollen. Mit der CDU Sachsen-Anhalt bestehen hier kaum Schnittmengen. Wir liegen hier einfach sehr weit auseinander“, so Rosner abschließend.

Neben inhaltlichen Debatten waren unter anderem der Zwischenbericht des aktuellen Landesvorstandes sowie die Wahlen für den Juso-Bundesausschuss und zum Juso-Bundeskongress Bestandteil der Tagesordnung.

One Comment on
  1. Pingback: Demo-Sold für Antifa | kpkrause.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *