AfD-Landtagsfraktionen nutzen Treffen zu Bildungsplänen zu Hetze und Unsachlichkeit

Uwe Heinicke, stellv. Juso-Landesvorsitzender

Uwe Heinicke, stellv. Juso-Landesvorsitzender

Die Fraktionen der Alternative für Deutschland haben sich am Montag in Magdeburg zum Thema Bildungspläne getroffen.
Dabei diskutierten sie insbesondere Fragen zu verschiedenen Lebensentwürfen und Familien gleichgeschlechtlich liebender Eltern.

“Grundsätzlich ist eine inhaltliche Auseinandersetzung einer jeden gewählten Partei mit den Bildungsplänen der Länder zu begrüßen”, so Uwe Heinecke, stellvertretender Juso- Landesvorsitzender, “allerdings ist das Ergebnis bereits hier absehbar. Anstatt die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und sexuellen Orientierungen sowie Identitäten an Schulen zu fördern, möchte die AfD diese Themen in Schulen lieber totschweigen, in Teilen sogar aktiv bekämpfen.” so Heinecke weiter.

Die Bildungspläne der meisten Bundesländer sehen mittlerweile vor, dass sich Schüler*innen im Unterricht mit den Themen sexuelle Orientierung und Identität beschäftigen. Dies soll einerseits dem Abbau von Vorurteilen dienen und auf der anderen Seite jungen Menschen helfen, sich über ihre eigene Identität und Orientierung klar zu werden, unabhängig von der jeweiligen Ausrichtung.

Die AfD, die, aufgrund ihrer eigenen Vorurteile, in einem solchen Anliegen eine drohende “Verschwulung” wittert oder einfach nur ihr Gesellschaftsbild aus den 50er Jahren, als Homosexualität noch strafbar war, pflegen möchte, muss den gesellschaftlichen Fortschritt akzeptieren. Heinecke stellt dazu unmissverständlich fest: “Vorurteile gehören abgebaut, nicht geschürt.”

“Wir Jusos lehnen Diskriminierung ab, unabhängig ob diese Aufgrund der sexuellen Orientierung, der sexuellen Identität oder aus anderen Gründen erfolgt. Wir sind uns sicher das das beste Mittel Vorurteilen zu begegnen Aufklärungsarbeit, vor allem bei Kindern und Jugendlichen, ist”, so Heinecke abschließend.

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